SPRUNGGELENKBURSEKTOMIE
Methode
Arthroskopische oder offene Bursenentfernung
Dauer
30 bis 60 Minuten
Erholungszeit
2 bis 6 Wochen
Die Sprunggelenkbursektomie ist ein chirurgisches Verfahren zur Entfernung von entzündeten oder vergrößerten Schleimbeuteln (Bursen) im Bereich des Sprunggelenks. Diese können durch chronische Reizung, Überlastung oder entzündliche Erkrankungen entstehen und zu Schmerzen, Schwellungen und Bewegungseinschränkungen führen.
Häufige Indikationen sind die Haglund-Exostose (Fersensporn), chronische Achillessehnenentzündungen oder Bursitis im Bereich der Achillessehne. Die Operation kann arthroskopisch oder offen durchgeführt werden, je nach Lokalisation und Ausmaß der Beteiligung.
Was ist eine Sprunggelenkbursektomie?
Ablauf der Operation
- Lokale oder Regionalanästhesie
- Hautschnitt über der betroffenen Bursa
- Freilegung und vollständige Entfernung der entzündeten Bursa
- Gleichzeitige Behandlung von Begleitpathologien (z.B. Knochensporne)
- Wundverschluss und steriler Verband
- Anlage eines Kompressionsverbandes
Rehabilitation nach Sprunggelenkbursektomie
Die Rehabilitation nach einer Sprunggelenkbursektomie zielt darauf ab, die Wundheilung zu unterstützen und die Beweglichkeit wiederherzustellen.
Phase I (0–7 Tage): Wundheilung und Schutz
- Hochlagerung zur Schwellungsreduktion
- Kompressionsverband für 3–5 Tage
- Wundkontrolle und Nahtentfernung nach 10–14 Tagen
- Vermeidung von Belastung
Phase II (1–3 Wochen): Mobilisation
- Beginn mit Bewegungsübungen
- Schrittweise Belastungssteigerung
- Physiotherapie zur Beweglichkeitsverbesserung
- Kühlung bei Schwellungen
Phase III (ab Woche 3): Vollbelastung
- Vollständige Belastung möglich
- Alltagsaktivitäten wieder aufnehmen
- Sportliche Aktivitäten je nach Heilungsverlauf
- Kontrolle der Wundheilung