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MENISKUSGLÄTTUNG (PARTIELLE MENISKUSRESEKTION)

Methode

Arthroskopische Meniskusteilentfernung

Dauer

30 Minuten

Erholungszeit

2 bis 6 Wochen

Meniskusglättung (partielle Meniskusresektion)

Die Meniskusglättung – auch als partielle Meniskusresektion bezeichnet – ist ein arthroskopischer Eingriff zur Entfernung beschädigter oder eingerissener Meniskusanteile. Ziel ist es, den Meniskus zu erhalten und gleichzeitig Schmerzen, Einklemmungserscheinungen und Bewegungseinschränkungen zu beseitigen. Dabei werden die fransigen oder instabilen Anteile schonend entfernt und die verbleibenden Meniskusränder geglättet.

Wann ist eine Meniskusglättung sinnvoll?

Die Operation kommt infrage, wenn degenerative oder traumatische Meniskusschäden vorliegen, die nicht mehr konservativ behandelbar sind. Typische Beschwerden sind belastungsabhängige Schmerzen an der Knieinnenseite oder -außenseite, Blockierungen oder Reibegeräusche. Besonders bei eingerissenen Menisken im nicht durchbluteten Bereich (weiße Zone) ist eine Naht nicht möglich, sodass eine Glättung die bestmögliche Versorgung darstellt.

Wie läuft die Operation ab?

Der Eingriff erfolgt minimalinvasiv in Schlüssellochtechnik. Über zwei kleine Hautschnitte wird das Kniegelenk mit einer Kamera dargestellt und das betroffene Meniskusgewebe gezielt entfernt. Die gesunden Meniskusanteile werden maximal geschont. Die Operation dauert etwa 30 Minuten und kann in der Regel ambulant durchgeführt werden.

Nach der Operation ist sofortige Mobilisation möglich. Eine Teilbelastung ist je nach Ausmaß der Resektion für einige Tage sinnvoll. Die Arbeitsfähigkeit ist meist nach wenigen Tagen bis zwei Wochen wiederhergestellt – abhängig von Beruf und Beschwerden.

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Rehabilitation nach Meniskusglättung

Die Nachbehandlung nach einer Meniskusglättung ist in der Regel unkompliziert. Es erfolgt eine schmerzadaptierte Mobilisation mit physiotherapeutischer Unterstützung. Je nach Ausmaß des entfernten Gewebes und der Gelenksituation kann eine schrittweise Steigerung der Belastung über wenige Wochen erfolgen.

Woche 1: Frühmobilisation
  • Sofortige Vollbelastung nach Schmerzlage möglich
  • Kühlen, Hochlagern, Entzündungsreduktion im Vordergrund
  • Keine Ruhigstellung erforderlich
  • Frühfunktionelle Bewegungsübungen (aktives Beugen/ Strecken)
  • Gehstützen nur bei Bedarf für 1–3 Tage
Woche 2–4: Belastungstraining und Muskelaktivierung
  • Physiotherapie: Beweglichkeit, Koordination, Muskelaufbau
  • Training geschlossener Ketten (z. B. Step-Ups, Beinpresse)
  • Gleichgewichtsübungen auf instabilen Unterlagen
  • Ergometertraining möglich (ohne Widerstand ab Tag 5–7)
Woche 4–6: Rückkehr in Alltag und Sport
  • Belastung je nach Verlauf vollständig möglich
  • Berufliche Tätigkeit (auch stehende/gehende Berufe) meist wieder möglich
  • Leichte sportliche Aktivitäten (Radfahren, Schwimmen) erlaubt
  • Kein Kontaktsport oder intensives Joggen vor Woche 6