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ACT - AUTOLOGOUS CHONDROCYTE TRANSPLANTATION

Methode

Autologe Chondrozyten-Transplantation

Dauer

60 bis 90 Minuten je nach Defektgröße

Erholungszeit

6 bis 12 Monate bis zur vollen Belastung

Die Autologe Chondrozyten-Transplantation (ACT) ist eine moderne regenerative Behandlungsmethode zur Reparatur von Knorpelschäden im Kniegelenk. Als erfahrene Knorpelspezialisten in Freiburg führen wir diese innovative Operation mit modernsten Techniken durch. Die ACT nutzt körpereigene Knorpelzellen, um geschädigten Knorpel zu regenerieren.

Wie funktioniert die ACT-Operation?

Die ACT-Operation erfolgt in zwei Schritten. Im ersten Schritt werden bei einer arthroskopischen Untersuchung gesunde Knorpelzellen aus einem nicht belasteten Bereich des Kniegelenks entnommen. Diese Zellen werden in einem spezialisierten Labor über 4-6 Wochen vermehrt und zu einem Knorpelgewebe gezüchtet.

Im zweiten Schritt wird das gezüchtete Knorpelgewebe in den geschädigten Bereich transplantiert. Dazu wird der geschädigte Knorpel zunächst entfernt und der Defekt vorbereitet. Das neue Knorpelgewebe wird dann mit speziellen Techniken fixiert und kann im Laufe der Zeit einwachsen.

Die Operation wird arthroskopisch oder über einen kleinen Hautschnitt durchgeführt. Die ACT ist besonders wirksam bei umschriebenen Knorpelschäden und kann die Schmerzen deutlich lindern und die Gelenkfunktion verbessern. Die Erfolgsrate ist sehr hoch, besonders bei jüngeren Patienten.

Nach der Operation ist eine spezielle Rehabilitation erforderlich. Das Knie wird für 6-8 Wochen teilweise entlastet, um dem neuen Knorpelgewebe Zeit zum Einwachsen zu geben. Die volle Belastung wird schrittweise über 6-12 Monate aufgebaut.

Rehabilitation

Die Rehabilitation nach einer ACT-Operation ist entscheidend für den Erfolg der Behandlung. Unsere erfahrenen Physiotherapeuten begleiten Sie durch den gesamten Heilungsprozess.

Phase I (Woche 1-6)
In der ersten Phase wird das Knie teilweise entlastet. Vorsichtige Bewegungsübungen fördern die Durchblutung und die Heilung des transplantierten Knorpelgewebes. Die Belastung erfolgt nur mit Gehstützen.
Phase II (Woche 7-12)
Die zweite Phase umfasst den schrittweisen Aufbau der Belastung und die Kräftigung der Beinmuskulatur. Physiotherapeutische Übungen verbessern die Beweglichkeit und Stabilität des Kniegelenks.
Phase III (Monat 4-6)
In Phase III liegt der Fokus auf der Wiederaufnahme von leichteren sportlichen Aktivitäten und dem Aufbau der Muskulatur. Laufübungen und sportartspezifisches Training werden eingeleitet.
Phase IV (Monat 7-12)
Die letzte Phase zielt darauf ab, die volle Belastbarkeit wiederherzustellen und sportliche Aktivitäten vollständig zu integrieren. Regelmäßige Kontrollen gewährleisten den optimalen Heilungsverlauf.